Qualitätsmanagement und Strategieentwicklung

Unserer Erfahrung nach herrscht in vielen Unternehmungen aufgrund einer ausgeprägten operativen Hektik eine andauernde strategische Windstille. Die Unternehmensumwelt wird immer dynamischer, globaler und komplexer, was Unternehmungen, unabhängig von ihrer Grösse, vor strategische Herausforderungen stellt. Was heute aktuell ist wird morgen schon veraltet sein. Die Kernfrage stellt sich: Ist es nachhaltiger, sich vom Tagesgeschäft treiben zu lassen oder wäre es nicht lohnender, das Tagesgeschäft durch geeignete strategische Ansätze anzutreiben? Was denken Sie? Und wie machen Sie es in Ihrer Unternehmung?

Die Q-Linked AG hat sich für die proaktive Variante entschieden. Schon vor der Unternehmensgründung hat Loïc Mesqui systematische Analysen ausgearbeitet, um die Kundenanforderungen, den Markt, die Eigenheiten unterschiedlicher Branchen und die zahlreichen Konkurrenten besser zu verstehen. Resultierend daraus konnten adäquate Antworten auf die bevorstehenden Herausforderungen formuliert werden. Die strategische Ausrichtung der Unternehmung war damit klar, die notwendigen Massnahmen priorisiert und terminiert sowie mittels Indikatoren überwacht. Aber ist es damit erledigt?

 

Es braucht einen Strategieprozess

Eine Strategie ist eine statische Sammlung von Massnahmen, die auf einer Momentaufnahme basiert und die zukünftigen Prioritäten skizziert. Für die heutige und zukünftige Ausgangslage einer Unternehmung sind statische Instrumente ungeeignet. Viel mehr braucht es einen Strategieprozess, um regelmässig auf aktuelle und kommende Gegebenheiten reagieren zu können. Ganz im Sinne der Q-Linked AG reduzieren wir die Komplexität maximal und zeigen auf, wie so ein Strategieprozess aussehen kann:

  1. Gemeinsames Verständnis hinsichtlich der Mission, Vision und Leitbild schaffen. Verzichten Sie auf Wortfloskeln und Blabla. Hier geht es um eine klare Unterscheidung gegenüber Ihrer Konkurrenz. Sind Ihre Grundsätze auf andere Unternehmungen übertragbar, ist das Ziel noch in weiter Ferne.
  2. Formelle und systematische Erfassung des Geschäftsmodells. Damit erreichen Sie einen klaren Fokus, was die folgenden Analysen begünstigen wird. Für die Erfassung des Geschäftsmodells dient beispielsweise das «Business Canvas Modell». Dieses kann über alle Stufen der Unternehmung ausgearbeitet werden. Spezifischere Ergebnisse erhalten Sie, wenn Sie es für jedes strategische Geschäftsfeld bzw. Dienstleistung ausarbeiten.
  3. Analyse des Kontextes bzw. interner und externer Themen. Dafür gibt es zahlreiche Methoden, die Sie bei den systematischen Analysen unterstützen. Mit der PESTEL-Analyse können Sie Ihr externes Umfeld detailliert untersuchen. Interne Themen lassen sich mit dem 7S-Modell systematisch bewerten. Mit einer SWOT-Analyse können Sie interne und externe Themen gemeinsam bearbeiten. Für spezifische Themen wie Konkurrenz- oder Marktanalysen gibt es ebenfalls zahlreiche Vorlagen und Beispiele. Lassen Sie sich online inspirieren und passen Sie diese Vorlagen auf Ihre Bedürfnisse an.
  4. Konsolidierung der Erkenntnisse und Entwicklung der Strategie. Resultierend aus den durchgeführten Analysen (Phase 1 – 3) folgen zahlreiche Handlungsoptionen und Handlungsbedarf. Diese lassen sich in strategischen Projekten formulieren. Dabei steht es Ihnen offen, ob Sie diese in einer einfachen Tabelle übersichtlich darstellen, oder ob Sie für jedes strategische Projekt eine detailliertere Beschreibung ausarbeiten (z.B. Projektauftrag). Wir empfehlen letzteres, da es zu mehr Verbindlichkeit führt und besser überwachbar ist.
  5. Fortlaufende Überwachung, Reviews und korrektive Massnahmen. Unserer Erfahrung nach liegt der Fokus des Strategieprozesses bei vielen Firmen auf der Entwicklung. Steht die Strategie einmal, vereinsamt sie nicht selten in einer Schublade. Um dies zu verhindern, muss die Umsetzung der Strategie regelmässig überwacht werden. Dafür müssen messbare Ziele definiert und bei Abweichungen korrektive Massnahmen eingeleitet werden. Durch geeignete Kennzahlenmanagementsysteme wie die Balanced Scorecard (BSC) kann eine transparente Fortschrittskontrolle der strategischen Projekte dargestellt werden.

 

Nutzen Sie Ihr Qualitätsmanagementsystem!

In einem früheren Artikel hat Loïc Mesqui aufgezeigt, dass das Qualitätsmanagement wesentlich mehr kann, als sein Ruf es erahnen lässt. Der vierphasige und fortlaufenden Zyklus «Plan – Do – Check – Act» ist prädestiniert, um Ihrem Strategieprozess einen Rahmen zu bieten.

Die Synergie zwischen dem Qualitätsmanagement und dem Strategieprozess liegt auf der Hand. Zuerst müssen Planungsaktivitäten vorgenommen werden (Plan). Bei der Strategieentwicklung handelt es sich um die Definition von Werten, die Ausarbeitung zahlreicher Analysen und der Ableitung von strategischen Zielen.

Die Umsetzung der Strategie, «Do», wird mittels strategischer Projekte umgesetzt. Mit der Phase «Check» überprüfen Sie regelmässig den Umsetzungsgrad Ihrer Strategieverwirklichung. Dafür gibt es neben Kennzahlen massgeschneiderte Hilfsmittel aus dem Qualitätsmanagement. Denn die Managementbewertung (Management Review) sowie die internen Audits sind ebenfalls mächtige QM-Hilfsmittel, die Ihnen mehr Transparenz hinsichtlich der Umsetzung liefern. Diese müssten einfach korrekt angewandt werden. Die letzte Phase «Act» schliesst den Regelkreis mit korrektiven Massnahmen, falls Sie Abweichungen gegenüber Ihren strategischen Zielen haben.

Damit bietet Ihnen das Qualitätsmanagement die optimale Grundlage, um einen Strategieprozess wirkungsvoll in Ihrer Unternehmung zu integrieren. Wenn Ihr Qualitätsmanager (w/m/d) über ein hohes Mass an unternehmerischem Denken verfügt, was wir Ihnen wünschen, dann kann er Ihnen die besten Hilfsmittel und einen soliden Rahmen bieten, um Sie zu unterstützen.

Nebst dem Vorteil einer tiefen Integration Ihres Strategieprozesses in Ihrem Managementsystem, erhöhen Sie zudem den Mehrwert dieser Disziplin drastisch, was die hohen Investitions- und Aufrechterhaltungskosten rechtfertigt. Wenn Sie keine Zertifizierung besitzen, können Sie die Grundlagen des Qualitätsmanagement entlang der ISO 9001:2015 trotzdem nutzen.

 

Culture eats strategy for breakfast

Zum Schluss möchten wir Ihnen noch mitteilen, welcher aus unserer Sicht der kritischste Erfolgsfaktor für einen funktionierenden Strategieprozess ist: Die Unternehmenskultur. Peter Ferdinand Drucker, der Pionier der modernen Managementlehre, hate dies sehr treffend so formuliert: «Culture eats strategy for breakfast».

Die Unternehmenskultur wirkt auf einer sichtbaren Sachebene sowie auf einer unsichtbaren Beziehungsebene. Mit einer formellen Strategie ist die Sachebene definiert, da Sie klare Ziele und Regeln vermitteln (Mission, Vision, Leitbild). Auf der Beziehungsebene gibt es Faktoren wie die Bedürfnisse der Belegschaft, Unsicherheiten, Angst, Motivation, Resignation, Einstellung und Wahrnehmung. Durch eine geeignete interne Kommunikation und ein starkes Commitment der obersten Leitung kann die Kultur entscheidend positiv geprägt werden. Unterschätzen Sie dies nicht!

Durch die Gründung der Q-Linked AG basierend auf systematischen Analysen, der Ausarbeitung einer gelebten Strategie sowie fundierten Weiterbildungen in diesem Bereich, können wir Sie optimal unterstützen, Ihre Unternehmung auf eine nachhaltige und erfolgreiche Zukunft auszurichten. Die Q-Linked AG entwickelt selbst Vorlagen und Tools, die von den Kunden und Auditoren gelobt werden. Auch für die Strategieentwicklung haben wir massgeschneiderte Hilfsmittel. Zögern Sie nicht uns zu kontaktieren.